Posts mit dem Label Gas werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gas werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 21. Juni 2017

USA: Gewinn kommt immer vor "Freundschaft"!

US-Senat verabschiedet neue Sanktionen gegen Russland – die aber in Wirklichkeit Deutschland und Österreich schaden.
Die Verabschiedung des Gesetzentwurfs über neue Russland-Sanktionen durch den US-Senat ist gegen die Infrastruktur Europas und die Gaspipeline Nord Stream 2 gerichtet. Die USA machen ihr Geschäft und spalten damit Europa.

USA: Gewinn kommt immer vor "Freundschaft"!
Es ist dabei bemerkenswert, dass die USA so offen in dem Gesetzentwurf geschrieben haben, dass sie Nord Stream 2 verhindern wollen, um dem teuren Flüssiggas aus Amerika bessere Marktchancen in Europa einzuräumen.


Kurzer Cashkurs - Videobeitrag dazu

Den vollständigen Cashkurs-Tagesausblick finden Sie unter: http://bit.ly/2sGLbZa

Videoquelle ©: Cashkurs-Tagesausblick

Samstag, 26. September 2015

Wir dürfen zahlen, Ukraine/Kiew stimmt zu: EU-Steuerzahler dürfen Gas-Rechnungen für Ukraine bezahlen

Kurz notiert!
Wie lange sich das die EU noch leisten kann? Finanzkrise, Staatenrettung (z.B. Griechenland), Flüchtlingskatastrophe, Gas-Deal zwischen Ukraine und Russland, Euro-Rettung etc. ... 
wir werden sehen! ... 

Die Gasversorgung der Ukraine im Winter ist aufgrund der EU Zahlungen vorerst gesichert. Die Regierung in Kiew hat zugestimmt, dass die europäischen Steuerzahler die Rechnungen bei Gazprom bezahlen dürfen. In Brüssel zeigt man sich erleichtert. Alles soll mehr oder weniger im Verborgenen ablaufen! ...

Mittwoch, 2. September 2015

Sensationelle Entdeckung: Einige meinen, das könnte Putin richtig wehtun

Kurz notiert:
Der italienische Energie-Konzern Eni hat die Entdeckung des bisher größten Gasvorkommens des Mittelmeeres bekannt gegeben. Es liegt vor der ägyptischen Küste. Der Fund könnte die Abhängigkeit Europas von Gaslieferungen aus Russland deutlich verringern und Europa in die Abhängigkeit von Ägypten bringen. Das dieser Bereich der Welt derzeit (und sicher noch länger) eher als politisch/religiös instabil (äußerst unruhig) gilt ist sicher kein Geheimnis. Wenn erst einmal die ISIS (IS) oder ähnliche brutale-Gruppierungen Ägypten kontrolliert (was ja geplant ist = siehe IS-Landkarte) werden dann wieder neue Probleme auf die EU-Gas-Bezieher zukommen.

Wie auch immer: Ägypten könnte der unverhoffte Rohstoff-Fund bald ziemlich viel Geld in die Kassen spülen - wie auch den daran verdienenden Konzernen.

Wir meinen man tauscht nur eine zweifelhafte Abhängigkeit gegen eine andere aus und die Erschließung dieser ägyptischen Gasvorkommen wird sehr teuer. Zahlt das dann womöglich wieder die EU?  Man sollte nachdenken bevor man handelt und weiter Milliarden verschwendet.

Montag, 11. August 2014

Fracking schadet durch krebserregendes Benzol in der Atmosphäre

Nachweis!
Die Gas- und Ölfördertechnik Fracking belastet die Atmosphäre – und zwar mit klima- und gesundheitsschädlichen Gasen. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Uni Innsbruck, die Messungen in einem Fracking-Gebiet im US-amerikanischen Bundesstaat Colorado durchgeführt haben. Mitunter fanden sie in der Atmosphäre krebserregendes Benzol, giftigen Schwefelwasserstoff und Vorläufersubstanzen für Ozon.

Nasa-Forschungsflugzeug hilft mit
Und das in ländlichen Gegenden, wo man eigentlich saubere Luft erwarten würde, sagt Armin Wisthaler vom Institut für Ionenphysik und Angewandte Physik. Die Messungen, an denen das Team aus Innsbruck mit hochempfindlichen Messinstrumenten an Bord eines Nasa-Forschungsflugzeugs und auf dem Boden beteiligt war, hätten Befunde von US-Kollegen aus anderen Gegenden bestätigt, in denen Fracking intensiv betrieben wird, sagt Wisthaler: „Hier sind dringend strengere Umweltauflagen und Kontrollen notwendig.“

Fracking boomt seit einiger Zeit in den USA. 
Dabei werden durch Horizontalbohrungen weite Schiefergesteinsschichten erschlossen. Ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien wird hineingepresst. Dadurch entstehen feinste Gesteinsrisse, über die Gas und Öl entweichen und über Bohrrohre an die Oberfläche gelangen. „Bei der Förderung, Aufbereitung und Verteilung gelangen über zahllose Lecks klima- und gesundheitsschädliche Gase in die Atmosphäre“, sagt Wisthaler. Die Wissenschaft sei daher „alarmiert“ und forsche seit einigen Jahren über die Umweltauswirkungen dieser Technik.

Das Institut für Ionenphysik und Angewandte Physik kooperiere seit sechs Jahren mit der Nasa. Gefördert wird das durch das Infrastrukturministerium im Rahmen des „Austrian Space Application Programme“.
Anmerkung - Hinweis: US-Konzerne wollen auch in der Ukraine mittels Fracking an die Bodenschätze gelangen, auch das ist ein Grund für Amerikas Politiker die Ukraine vehement zu "unterstützen". Der rücksichtslose Kampf um die Bodenschätze (vor allem um Öl und Gas) hat schon seit längerem begonnen, auch wenn dabei die Gesundheit vieler auf der Strecke bleibt.
Quelle: Universität Innsbruck, Armin Wisthaler - Institut für Ionenphysik und Angewandte Physik

Samstag, 2. August 2014

EU-Sanktionen - Russland, was haben wir wirklich zu erwarten

Russland reagiert scharf auf die Sanktionen des Westens: Der Kreml droht den Europäern mit höheren Energiepreisen. 

Einige Fakten: Die EU und Deutschland decken rund ein Drittel ihres Energiebedarfs aus Russland.
Auch die in Russland tätigen Banken aus der Europäischen Union müssten negative Folgen fürchten.

Ein Beispiel: 90 Tage – so lange schafft es Deutschland im Winter ohne russisches Gas (!)
Wie sieht die Lage wirklich aus? Am Beispiel Deutschland: Auch bei optimaler Ausnutzung der gesamten deutschen Speicherkapazität von knapp 22 Milliarden Kubikmetern sind die Vorräte endlich. Nach 90 Tagen mit Normalverbrauch ist einfach Schluss. Also spätestens Ende Jänner Anfang Februar 2015 kommt es zum großen Gasausfall. Eine beunruhigende Aussicht für den Fall, dass Russland wegen der Sanktionen und dem Krieg die Pipelines schließt. Notfalloptionen sind in Wirklichkeit sehr dünn! 

Der nächste Winter kann nicht nur hart, sondern auch sehr teuer werden. Für wen? Natürlich für die normalen Bürger der EU. Die müssen dann schauen, wie sie ohne Gas aus Russland fertig werden, sie müssen die erhöhten Energiepreise letztendlich bezahlen. Jenseits des politischen Streits steht auch fest, dass die EU und Deutschland eine große Abhängigkeit von russischen Energierohstoffen hat – nicht nur bei Erdgas. Denn weniger bekannt ist, dass Russland auch bei Öl und Kohle der größte Lieferant der Bundesrepublik ist (nur die Politiker reden derzeit nicht gerne davon). Öl und Kohle kann am Weltmarkt (zu höheren Preisen) irgendwie besorgt werden, anders ist es bei Erdgas. Die EU und Deutschland werden derzeit ausschließlich über leistungsstarke Pipelines erreicht – deren anderes Ende überwiegend in den Gasfeldern Russlands / Sibiriens liegen.

Auch westliche Banken müssten negative Folgen fürchten.
Allen voran auch Österreichische Banken. Gemessen an ihrer Größe sind Österreichs Banken in Russland besonders stark engagiert, so der Internationale Währungsfonds (IWF). Neben österreichischen sind nach Angaben des IWF auch französische, italienische und schwedische Banken relativ stark in Russland engagiert. Namen von Banken werden in dem Bericht nicht genannt. Die Bank Austria hat in Russland Kredite von zwölf Milliarden Euro ausständig, bei der Raiffeisen Bank International (RBI) sind es 9,4 Milliarden Euro. Die Erste Bank ist in Moskau nicht vertreten. Wie wichtig das Russland-Geschäft ist, zeigt auch eine Statistik der Österreichischen Nationalbank. Am meisten fürchten sich die österreichischen Bankchefs vor russischen Vergeltungsmaßnahmen. Das Schlimmste wäre, wenn in Moskau Einschränkungen für westliche Banken und Firmen beschlossen würden. Am Ende werden dann unsere Banken von den
US-Ratingagenturen abgewertet.
Der kalte Wirtschaftskrieg hat begonnen
Viele Arbeitsplätze sind ab jetzt in Gefahr. Die EU-Sanktionen in einem und die Gegenmaßnahmen der Russen im anderen werden im Herbst und Winter 2014 ihre Wirkung zeigen. Die Verlierer stehen schon heute fest, es sind wir, die Konsumenten für uns wird sich alles verteuern, für viele wird es auch um den Arbeitsplatz gehen und die schon angespannte wirtschaftliche Lage wird sich -wenn sich nicht bald etwas ändert- weiter verschlechtern.

Montag, 28. April 2014

Kommt es zum Krieg?

Video: Waffentransporte in Rumänien (27.04.2014)

600 US-Soldaten nach Osteuropa
Die USA schicken rund 600 Soldaten nach Osteuropa, um an Militärübungen in Polen, Litauen, Lettland und Estland teilzunehmen. Das sagte Pentagonsprecher John Kirby in Washington. Die im italienischen Vicenza stationierten Truppen sollen in Polen und den baltischen Staaten "in den nächsten Monaten und darüber hinaus" an Manövern teilnehmen, sagte Kirby. Das scheint nur der Anfang zu sein. Beide Seiten beginnen mit massiven Waffentransporten (siehe Video oben).

Auch die NATO verlegte fünf Minensuchboote ins Baltikum, um "Übungen" durchzuführen. Der Einsatz der Schiffe in der Ostsee ist Teil des Bestrebens des Militärbündnisses, die Präsenz in früheren Ostblockstaaten zu verstärken, sagte ein NATO-General. Die Schiffe stammen aus Norwegen, Belgien, Estland und den Niederlanden und stachen von Kiel aus in See. Vor allem die NATO-Mitglieder im Osten Europas blicken mit großer Sorge auf den Konflikt in der Ukraine.

Die Manöver der russische Armee laufen derzeit weiter. Am Manöver ist auch die Marine im Kaspischen Meer beteiligt ist. Die Übung werde (laut derzeitigen Angaben) sieben Tage dauern, meldete die russische Nachrichtenagentur Interfax. Zehn Schiffe und 400 Seeleute nähmen daran teil. Russland hat die Zahl seiner Militärmanöver seit Beginn der Ukraine-Krise erhöht. Die NATO schätzt, dass die russische Truppenpräsenz an der Grenze zur Ukraine auf rund 40.000 Mann gestiegen ist. Die Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres sind neben Russland der Iran, Kasachstan, Turkmenistan und Aserbaidschan. In der Region verlaufen zahlreiche wichtige Öl- und Gaspipelines.

Und es geht wieder nur um Geld!
US-Rüstungsindustrie: Das große Geld mit dem Krieg
Die Kriege und die Angst vor neuen Anschlägen sind der Motor unserer Wirtschaft. 
Rekordumsätze von mehr als 1000 Milliarden Dollar, bei 5,7 Millionen Beschäftigten, Tendenz seit der Russland/Ukraine Krise wieder steigend. Sehen sie sich nur die Aktien der Rüstungsindustrie an (Steigerung 2014, siehe die einzelnen Konzerne-Links unten).


Northrop Grumman Aktie - vergrößern Bild anklicken
Die vier großen US-Gesellschaften, die ihre Bilanzzahlen nur ungerne bekannt geben, (wenn sie es tun, dann tun sie es fast verschämt) machen wieder große Gewinne. Denn Konzerne wie Northrop Grumman, General Dynamics, Lockheed MartinRaytheon und andere verdienen ihr Geld in erster Linie mit dem Leiden und Tod anderer Menschen mit den Kriegen in Irak und Afghanistan etc. (eventuell in der Ukraine). Und an denen verdienen sie nicht schlecht. Ihnen genügen schon alleine Drohungen, Manöver und Aufmärsche damit ihre Aktien (und damit auch ihre Gewinne) enorm steigen. 

Die Rüstungsindustrie in den USA blüht und gedeiht nun wieder, wie nicht mehr seit den eisigsten Tagen des Kalten Krieges.