Montag, 29. Mai 2017

Große Ängste erhöhen das Demenz-Risiko: Das Stresshormon Cortisol beschädigt das Gehirn!

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Besteht ein Zusammenhang zwischen Ängsten und Demenz? Ja!
Entwickeln wir schneller eine Demenzerkrankung, wenn wir in unserem Alltag öfter Ängsten ausgesetzt sind? Eine aktuelle Studie von amerikanischen Forschern behauptet, dass durch hohe Angst ein Stresshormon freigesetzt wird. Dieses Hormon ist in der Lage, Teile des menschlichen Gehirns zu schädigen. Die Ergebnisse der Untersuchung veröffentlichten die Wissenschaftler jetzt in dem Fachjournal Alzheimer’s & Dementia: The Journal of the Alzheimer’s Association.

Eine Studie der „University Southern Californian“ (USC) stellt fest, dass Menschen die häufig große Ängste durchleben, eine eineinhalbmal größere Wahrscheinlichkeit aufweisen, in ihrem Leben eine Demenzerkrankung zu entwickeln. Es gab schon frühere Untersuchungen, die eine Verbindung zwischen Demenzerkrankungen und psychischen Problemen festgestellt hatten. Jetzt wurde allerdings erstmals eine direkte Verbindung zwischen Ängsten und Demenz untersucht.
Quelle: Fachjournal Alzheimer’s & Dementia: The Journal of the Alzheimer’s Association
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Link: http://www.alzheimersanddementia.com/